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Das gibt’s nur im Emsland:

Berentzen Hof

Eine Mühle, die gleichzeitig von Wind und Wasser angetrieben wird, den größten Tiefpflug der Welt, ein Städtchen, in dem gleich drei bekannte Kornbrennereien zu Hause sind und das riesige Trockendock der Meyer Werft in Deutschlands ältester und längster Fehnkolonie. Entlang der Emsland-Route entdecken Sie zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten, die im Wortsinn einzigartig sind.

Etwa Europas größte Gärtnerei in Emsbüren. In den riesigen Gewächshäusern von "Emsflower" keimen zahllose Beet- und Balkonblumen für die kommende Saison. Drumherum erleben Sie schon jetzt einen grünen und blühenden Erlebnispark mit Schmetterlingsattraktion und Abenteuerspielplatz, Tropengarten und Gemüsegärtnerei, Schaugewächshäusern und Gartencenter.

Großsteingrab Apeldorn

Der größte Tiefpflug der Welt heißt "Mammut". Das passt. Denn um den eisernen Koloss, der von kraftvollen Dampfmaschinen bewegt wurde, zeigen zu können, baute das "Emsland Moormuseum" eigens eine zweite Ausstellungshalle. "Mammut" steht für den Höhe- und Endpunkt der Moorkolonisierung, die das Museum anschaulich macht. Es zeigt aber auch die heutige Renaturierung der einzigartigen Naturlandschaften. Und zwar im Freien: Zu Fuß auf Bohlenwegen oder mit der historischen Schmalspurbahn erkunden Sie die sich wandelnde Landschaft.

Angefangen hat die Moorkolonisierung vor rund 400 Jahren in Papenburg, südlichster Seehafen und zugleich älteste und längste Fehnkolonie Deutschlands. Stärkster Besuchermagnet sind hier die riesigen Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft, die in einem der größten Trockendocks der Welt gebaut werden. Von der Besuchertribüne schauen Sie den Arbeitern in der gigantischen Werfthalle zu, eine Ausstellung macht die Technik begreifbar und erzählt die Geschichte des Unternehmens.

Die begann vor rund 200 Jahren mit dem Bau von einfachen Holzkähnen, mit deren Hilfe die Siedler in Deutschlands längster Fehnkolonie den abgebauten Torf transportierten. Das Freilichtmuseum "Von-Velen-Anlage" mit seinem "Kapitänshus", die Museumsschiffe auf den Kanälen der Stadt und die Ausstellung im Zeitspeicher machen diese spannende Geschichte erlebbar: vom unwirtlichen Moor zur heute blühenden Werft- und Hafenstadt.

Bauwerke der Superlative haben im Emsland eine 5.500 Jahre lange Tradition: In der Jungsteinzeit errichteten die ersten Bauern der Region aus tonnenschweren Granitfindlingen "Megalithgräber", die ältesten erhaltenen Bauwerke Nordwesteuropas.

Etwa 5.000 Jahre jünger ist Clemenswerth, ein weiteres einzigartiges Bauwerk: Der Star-Architekt des Barock, Johann Conrad Schlaun, errichtete in Sögel für Kurfürst Clemens August ein sternförmiges Jagdschloss - ein vergleichbarer Grundriss aus dieser Epoche findet sich weltweit kein zweites Mal.

Ebenfalls ohnegleichen ist die Hüvener Mühle ganz in der Nähe des Schlosses: Sie wird sowohl vom Wind als auch von Wasser ihres Mühlenbaches angetrieben.

In Haselünne werden Körner nicht gemahlen, hier machen drei weltbekannte Spirituosen-Hersteller Korn daraus. Wie - das erleben Gäste bei Betriebsführungen und Verkostungen. Zudem macht das Brennerei-Museum die Genuss-Tradition der ältesten Stadt des Emslandes anschaulich.

Ein weiteres museales Glanzlicht setzt das Feuerwehrmuseum Salzbergen, eine Station der "Europäischen Route der Industriekultur". Die hier ausgestellte Dampfdruck-Spritze von 1901 ist die einzige ihrer Art in Deutschland, die nach wie vor in Betrieb genommen werden kann - ein Highlight für Kenner und Fans historischer Feuerwehrtechnik. Alle übrigen Gäste genießen das nostalgische Flair der betagten und liebevoll gepflegten Fahrzeuge und Gerätschaften.

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