Dienstag, 17. März 2026
Vortrag von Dr. Thomas Brakmann (Niedersächsisches Landesarchiv Abteilung Osnabrück)
Behördenhandeln im Moor: Die Rolle der öffentlichen Verwaltung im Emslandplan
Zahlreiche Bundes-, Landes- und Kreisstellen sowie kommunale Träger und Fachverbände koordinierten die Erschließung des Emslands. Ihre Kernaufgaben umfassten Kartierung, Wasser- und Bodenwirtschaft, Moorkultivierung und Bodenverbesserung, agrarische Beratung, Aufforstung sowie Siedlungsbau und kommunale Infrastruktur. Die Emsland GmbH bündelte Bundes-, Landes- und kommunale Mittel, prüfte Förderanträge, entschied über Zuschüsse oder Darlehen und setzte Prioritäten bei den Maßnahmen. Staatliche Fachbehörden lieferten die technischen Grundlagen, bewerteten Anträge und führten Fachmaßnahmen durch. Siedlungs- und Baugesellschaften realisierten Dörfer und Höfe, während Wasser- und Bodenverbände die wasserwirtschaftlichen Projekte rechtlich und organisatorisch trugen. Die privat-rechtliche, öffentlich kontrollierte GmbH-Form beschleunigte Entscheidungsprozesse und sorgte gemeinsam mit fachlicher Expertise und operativer Finanz- und Steuerungsmacht für den schnellen, großmaßstäblichen Erfolg der Erschließung, auch wenn diese Struktur gelegentlich zu Spannungen mit hoheitlichen Behörden führte.
Ort: Stadtmuseum Meppen
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Gebühr (/Eintritt): 6 €
Anmeldung: Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltungen und Angebote unter Telefon 05931 153 278 oder per Email unter info@stadtmuseum-meppen.de verbindlich an.
Vortrag von Dr. Thomas Brakmann (Niedersächsisches Landesarchiv Abteilung Osnabrück)
Behördenhandeln im Moor: Die Rolle der öffentlichen Verwaltung im Emslandplan
Zahlreiche Bundes-, Landes- und Kreisstellen sowie kommunale Träger und Fachverbände koordinierten die Erschließung des Emslands. Ihre Kernaufgaben umfassten Kartierung, Wasser- und Bodenwirtschaft, Moorkultivierung und Bodenverbesserung, agrarische Beratung, Aufforstung sowie Siedlungsbau und kommunale Infrastruktur. Die Emsland GmbH bündelte Bundes-, Landes- und kommunale Mittel, prüfte Förderanträge, entschied über Zuschüsse oder Darlehen und setzte Prioritäten bei den Maßnahmen. Staatliche Fachbehörden lieferten die technischen Grundlagen, bewerteten Anträge und führten Fachmaßnahmen durch. Siedlungs- und Baugesellschaften realisierten Dörfer und Höfe, während Wasser- und Bodenverbände die wasserwirtschaftlichen Projekte rechtlich und organisatorisch trugen. Die privat-rechtliche, öffentlich kontrollierte GmbH-Form beschleunigte Entscheidungsprozesse und sorgte gemeinsam mit fachlicher Expertise und operativer Finanz- und Steuerungsmacht für den schnellen, großmaßstäblichen Erfolg der Erschließung, auch wenn diese Struktur gelegentlich zu Spannungen mit hoheitlichen Behörden führte.
Ort: Stadtmuseum Meppen
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Gebühr (/Eintritt): 6 €
Anmeldung: Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltungen und Angebote unter Telefon 05931 153 278 oder per Email unter info@stadtmuseum-meppen.de verbindlich an.
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