FrauenWEGE – Mariele Fasselt
Die Gründerin des Kulturkreises Impulse Mariele Fasselt setzt bewusst auf das „Unnütze“: die Kunst.
Für sie ist Kultur kein Luxus, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Mit dieser Überzeugung prägt Mariele Fasselt über viele Jahre hinweg das kulturelle Leben in Freren und weit darüber hinaus. Ihr Engagement ist dabei stets tief in ihrer Heimat verwurzelt: Als Vorsitzende des Kulturkreises impulse Samtgemeinde Freren e.V. verfolgt sie mit großer Leidenschaft das Ziel, Menschen zusammenzubringen, Räume für Begegnung zu schaffen und Kultur im ländlichen Raum sicht- und erlebbar zu machen.
Zeitzeugen beschreiben sie als gradlinig, ideenreich und beharrlich – als eine Persönlichkeit, die andere mit ihrer Begeisterung anstecken kann und auch in schwierigen Phasen unbeirrt an ihren Vorstellungen festhält. In einer Welt, die zunehmend von Nutzen und Effizienz bestimmt wird, ist sie überzeugt davon, dass gerade Kunst und Kultur einen unverzichtbaren Gegenpol bilden – etwas scheinbar „Unnützes“, das den Menschen verbindet, inspiriert und bereichert.
Neues Leben für die Alte Molkerei
Ihr Name ist heute untrennbar mit der Alten Molkerei verbunden. Das Gebäude, das ihr Großvater Heinrich Brüne 1914 erworben hatte, war einst ein wirtschaftliches Herzstück des südlichen Emslandes, bis 1989 die Produktion eingestellt wurde. Doch auf das Ende folgt ein Neuanfang: 1991 beschließen die Schwestern Mariele Fasselt, Annette Balzer und Ruth Brüne, dem stillgelegten Betrieb neues Leben einzuhauchen und einen Ort der Begegnung und der Kreativität zu schaffen.
Die Schwestern gewinnen – trotz Widerstand – rund 90 Engagierte für sich und gründeten den Kulturkreis. So wird aus der früheren Molkerei Schritt für Schritt ein lebendiges soziokulturelles Zentrum, das weit über das Emsland hinaus bekannt ist. Damit entsteht Anfang der 1990er-Jahre in Freren ein Projekt, das für die Region in dieser Form nahezu einzigartig ist. Hier finden Kunst, Begegnung, gesellschaftlicher Austausch und Eigeninitiative zusammen. Ihre Begeisterungsfähigkeit und ihr Vertrauen in Kultur tragen dazu bei, dass heute Konzerte, Theater, Lesungen und Feste die „Butterhalle“ und die „Ems-Mädel-Halle“ mit Leben füllen. In weiteren Räumlichkeiten der Alten Molkerei haben eine Geschichtswerkstatt sowie eine Tanz-, Kunst- und Yogaschule ihr Zuhause gefunden. Auch eine Ausstellung zur Geschichte des Russlanddeutschen von Nelly Heilmann kann hier entdeckt werden.
Eine Vision, die bis heute wirkt
Dass Besuchende diesen Ort so erleben können, ist vor allem Mariele Fasselts Mut und ihrer Überzeugung zu verdanken. Die Alte Molkerei ist damit nicht nur ein Zentrum für Kultur und Gemeinschaft, sondern auch Ausdrucks ihres Lebenswerks.
Vollständiger Name: Mariele Fasselt, geb. Brüne
Geboren am: 11.05.1947 in Freren
Gestorben am: 23.11.2000
Beruf: Musikpädagogin
Bezugspunkt im Emsland: Alte Molkerei (Bahnhofstraße 79, 49832 Freren)
Für sie ist Kultur kein Luxus, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Mit dieser Überzeugung prägt Mariele Fasselt über viele Jahre hinweg das kulturelle Leben in Freren und weit darüber hinaus. Ihr Engagement ist dabei stets tief in ihrer Heimat verwurzelt: Als Vorsitzende des Kulturkreises impulse Samtgemeinde Freren e.V. verfolgt sie mit großer Leidenschaft das Ziel, Menschen zusammenzubringen, Räume für Begegnung zu schaffen und Kultur im ländlichen Raum sicht- und erlebbar zu machen.
Zeitzeugen beschreiben sie als gradlinig, ideenreich und beharrlich – als eine Persönlichkeit, die andere mit ihrer Begeisterung anstecken kann und auch in schwierigen Phasen unbeirrt an ihren Vorstellungen festhält. In einer Welt, die zunehmend von Nutzen und Effizienz bestimmt wird, ist sie überzeugt davon, dass gerade Kunst und Kultur einen unverzichtbaren Gegenpol bilden – etwas scheinbar „Unnützes“, das den Menschen verbindet, inspiriert und bereichert.
Neues Leben für die Alte Molkerei
Ihr Name ist heute untrennbar mit der Alten Molkerei verbunden. Das Gebäude, das ihr Großvater Heinrich Brüne 1914 erworben hatte, war einst ein wirtschaftliches Herzstück des südlichen Emslandes, bis 1989 die Produktion eingestellt wurde. Doch auf das Ende folgt ein Neuanfang: 1991 beschließen die Schwestern Mariele Fasselt, Annette Balzer und Ruth Brüne, dem stillgelegten Betrieb neues Leben einzuhauchen und einen Ort der Begegnung und der Kreativität zu schaffen.
Die Schwestern gewinnen – trotz Widerstand – rund 90 Engagierte für sich und gründeten den Kulturkreis. So wird aus der früheren Molkerei Schritt für Schritt ein lebendiges soziokulturelles Zentrum, das weit über das Emsland hinaus bekannt ist. Damit entsteht Anfang der 1990er-Jahre in Freren ein Projekt, das für die Region in dieser Form nahezu einzigartig ist. Hier finden Kunst, Begegnung, gesellschaftlicher Austausch und Eigeninitiative zusammen. Ihre Begeisterungsfähigkeit und ihr Vertrauen in Kultur tragen dazu bei, dass heute Konzerte, Theater, Lesungen und Feste die „Butterhalle“ und die „Ems-Mädel-Halle“ mit Leben füllen. In weiteren Räumlichkeiten der Alten Molkerei haben eine Geschichtswerkstatt sowie eine Tanz-, Kunst- und Yogaschule ihr Zuhause gefunden. Auch eine Ausstellung zur Geschichte des Russlanddeutschen von Nelly Heilmann kann hier entdeckt werden.
Eine Vision, die bis heute wirkt
Dass Besuchende diesen Ort so erleben können, ist vor allem Mariele Fasselts Mut und ihrer Überzeugung zu verdanken. Die Alte Molkerei ist damit nicht nur ein Zentrum für Kultur und Gemeinschaft, sondern auch Ausdrucks ihres Lebenswerks.
Vollständiger Name: Mariele Fasselt, geb. Brüne
Geboren am: 11.05.1947 in Freren
Gestorben am: 23.11.2000
Beruf: Musikpädagogin
Bezugspunkt im Emsland: Alte Molkerei (Bahnhofstraße 79, 49832 Freren)
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