Ausstellung Kunsthalle Lingen: Christine Gironcoli - ZUFALL UND IDEE

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Die Kunsthalle Lingen ist stolz, bis zum 06. September 2026 weltweit die erste institutionelle Einzelausstellung mit Werken der österreichischen Künstlerin Christine Gironcoli zu präsentieren. Unter dem Titel „ZUFALL UND IDEE“ sind zahlreiche Arbeiten zu sehen, die Malerei und Assemblage miteinander verbinden und sichtbar machen, wie Geschichte in Material weiterlebt.
 
Christine Gironcoli arbeitet im Medium der Malerei und der Assemblage. Ihre Kunstpraxis ist zwar tief in ihrer dreißigjährigen Tätigkeit als Gemälderestauratorin verwurzelt, ihre Bildfindungen sind hingegen eigen und äußerst zeitgemäß. Gebrauchte und neue Materialien sowie Gegenstände, über die Jahre gesammelt und bewahrt, finden Einsatz in ihren Bildern und lassen sie haptisch erfahrbar werden. Als Bildgrund dienen erhaltene Doublierleinwände, welche ursprünglich zur Stützung gealterter Leinwände mit schwacher oder spröder Gewebestruktur eingesetzt wurden. Neu aufgespannt, reagiert Christine Gironcoli mit Ölfarbe und diversen Applikationen wie beispielsweise Webschiffchen, einer Schere oder Maßwerkzeugen, so dass teilweise gegenständliche, teilweise abstrakte Werke entstehen. Alterungsspuren werden in ihrer Wertigkeit erfasst - Vergangenheit und Gegenwart, Tradition, Nostalgie und Heute stehen wertfrei nebeneinander. Auch wenn einige Werke Landschaft assoziieren lassen oder narrativ wirken, wird nie eine eindeutig lesbare Geschichte erzählt. Vielmehr arbeiten die Bilder von Christine Gironcoli mit Symbolen, Andeutungen und emotionalen Räumen. Ihre Werke fordern dazu auf, genauer hinzusehen und gesellschaftliche Strukturen kritisch zu hinterfragen. Gerade durch die Verbindung von Materialität, Symbolik und emotionaler Intensität entwickelt sie eine unverwechselbare künstlerische Sprache, die heute aktuell und relevant bleibt.
 
Christine Gironcoli (geb. 1941 in Wien, lebt dort) studierte Ende der 1950er Jahre Malerei bei Prof. Eduard Bäumer an der Universität für angewandte Kunst in Wien gemeinsam mit Bruno Gironcoli, Günter Brus und H.C. Attersee. 1961 absolvierte sie ihr Studium und arbeitete danach bis 1995 als Restauratorin für Gemälde und seitdem als freie Künstlerin. Erstmals überhaupt wurden ihre Werke 2019 in der Galerie Kai Middendorff in Frankfurt am Main öffentlich präsentiert. Es folgten Ausstellungen im Kunstforum Troadkastn im Kramsach in Tirol, in der Kunstfabrik Gross Siegharts und in der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman in Wien, sowie aktuell im Wiener Museum für Moderne Kunst (mumok).
 
Die Ausstellung wird großzügig unterstützt durch das Österreichische Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Emsländische Sparkassenstiftung, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, den Landkreis Emsland, die Stadt Lingen (Ems) und die Kulturstiftung Heinrich Kampmann.

Terminübersicht

Gut zu wissen

Eignung

  • Schlechtwetterangebot

  • für jedes Wetter

  • Barrierefrei

  • Zielgruppe Jugendliche

  • Zielgruppe Erwachsene

  • Zielgruppe Familien

  • Zielgruppe Senioren

  • für Kinder (jedes Alter)

  • für Gruppen

  • für Schulklassen

  • für Familien

  • für Individualgäste

Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen

  • Aushang Hinweisschilder

Anreise & Parken

Halle IV
Durch den Fußgängertunnel am Bahnhof in 2 Minuten zu erreichen
Parken
Anzahl der Parkplätze20
Behinderten-Parkplätze2

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Preisinformationen

Die Kunsthalle Lingen ist stolz, bis zum 06. September 2026 weltweit die erste institutionelle Einzelausstellung mit Werken der österreichischen Künstlerin Christine Gironcoli zu präsentieren. Unter dem Titel „ZUFALL UND IDEE“ sind zahlreiche Arbeiten zu sehen, die Malerei und Assemblage miteinander verbinden und sichtbar machen, wie Geschichte in Material weiterlebt.

Christine Gironcoli arbeitet im Medium der Malerei und der Assemblage. Ihre Kunstpraxis ist zwar tief in ihrer dreißigjährigen Tätigkeit als Gemälderestauratorin verwurzelt, ihre Bildfindungen sind hingegen eigen und äußerst zeitgemäß. Gebrauchte und neue Materialien sowie Gegenstände, über die Jahre gesammelt und bewahrt, finden Einsatz in ihren Bildern und lassen sie haptisch erfahrbar werden. Als Bildgrund dienen erhaltene Doublierleinwände, welche ursprünglich zur Stützung gealterter Leinwände mit schwacher oder spröder Gewebestruktur eingesetzt wurden. Neu aufgespannt, reagiert Christine Gironcoli mit Ölfarbe und diversen Applikationen wie beispielsweise Webschiffchen, einer Schere oder Maßwerkzeugen, so dass teilweise gegenständliche, teilweise abstrakte Werke entstehen. Alterungsspuren werden in ihrer Wertigkeit erfasst - Vergangenheit und Gegenwart, Tradition, Nostalgie und Heute stehen wertfrei nebeneinander. Auch wenn einige Werke Landschaft assoziieren lassen oder narrativ wirken, wird nie eine eindeutig lesbare Geschichte erzählt. Vielmehr arbeiten die Bilder von Christine Gironcoli mit Symbolen, Andeutungen und emotionalen Räumen. Ihre Werke fordern dazu auf, genauer hinzusehen und gesellschaftliche Strukturen kritisch zu hinterfragen. Gerade durch die Verbindung von Materialität, Symbolik und emotionaler Intensität entwickelt sie eine unverwechselbare künstlerische Sprache, die heute aktuell und relevant bleibt.

Christine Gironcoli (geb. 1941 in Wien, lebt dort) studierte Ende der 1950er Jahre Malerei bei Prof. Eduard Bäumer an der Universität für angewandte Kunst in Wien gemeinsam mit Bruno Gironcoli, Günter Brus und H.C. Attersee. 1961 absolvierte sie ihr Studium und arbeitete danach bis 1995 als Restauratorin für Gemälde und seitdem als freie Künstlerin. Erstmals überhaupt wurden ihre Werke 2019 in der Galerie Kai Middendorff in Frankfurt am Main öffentlich präsentiert. Es folgten Ausstellungen im Kunstforum Troadkastn im Kramsach in Tirol, in der Kunstfabrik Gross Siegharts und in der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman in Wien, sowie aktuell im Wiener Museum für Moderne Kunst (mumok).

Die Ausstellung wird großzügig unterstützt durch das Österreichische Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Emsländische Sparkassenstiftung, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, den Landkreis Emsland, die Stadt Lingen (Ems) und die Kulturstiftung Heinrich Kampmann.
Information zu reduzierten Preisen: Eintritt € 3,– Ermäßigter Eintritt € 1,50 Studierende, Rentner*innen, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Alleinerziehende sowie Gruppen ab 10 Personen Freier Eintritt: Jeden Freitag ist der Eintritt frei! Mitglieder des Kunstvereins Lingen Mitglieder in einem der Kunstvereine, die Mitglied in der ADKV (Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine) sind Inhaber*innen von ICOM Karten Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Arbeitsuchende und Empfänger von Grundsicherung, Menschen mit Handicap und eingetragene Begleitpersonen Inhaber*innen der Kulturpass.app

Autor:in

Lingen Wirtschaft & Tourismus GmbH
Neue Straße 3a
49808 Lingen (Ems)

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